Hans schreibt in der Chronik zum 50-jährigen Vereinsjubiläum unter anderem folgendes zu den FKK-Widrigkeiten aus den 1950er Jahren:

 

.... trotz der Ablehnung der Benutzung des Illergeländes (durch die US-Truppen) hinter dem amerikanischen Schießplatz,  bewegten wir uns in dem schönen Illerwald. Zum Schwimmen in der Iller hatten wir einen Trampelpfad geschaffen. Wir sonnten uns, trieben Sport, mussten jedoch Wachen an allen Zugangswegen aufstellen. Wir wechselten uns ab und nahten Fremde, wurde laut gerufen: "Emil kommt". Wie es eben so ist oder war - versagte auch mal die Wache. An einem schönen Samstagnachmittag erschienen plötzlich zwei bayerische Polizisten hinter den Sträuchern. Heiner schnappte sich meine zweite Turnhose und plötzlich waren doch alle Freunde in Sportbekleidung - bis auf Gustav. Der lag 20 Minuten im Gebüsch - nackt - und in einem Ameisenhaufen !

Der Kontakt zur Polizei war freundlich aber die Wachen mussten bleiben damit kein öffentliches Ärgernis erregt wurde.


.... Pfingstsonntag im Illerwald:

Alles hält Mittagsruhe. Jedoch läuft plötzlich ein Förster mit seinem Hund durch den Platz. Schweigend lief er, schweigend saßen und lagen wir, nicht mal der Hund bellte ......... und es kam hinterher nicht einmal eine Beanstandung.

 

 


 

 

 

übrigens: "Emil" heißt auch unsere Sammelbüchse